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Bret Hard Records

DICIO

by Buried in Black

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about

Seit 2008 sind die Hamburger bereits im Underground unterwegs und das 2010er Demo schlug im Underground ein wie eine Bombe und wurde sogar zum Demo des Monats gekürt, im Metal Hammer. Sehen wir das mal als ein gutes Zeichen an. Auch das Debutalbum “2011” aus dem Jahre 2011 kam bei der Presse und bei den Fans an und man konnte einige Libeauftritte durchführen.
Leider ist es ja desöferen der Fall, dass sich Probleme einschleichen und so auch im Falle von BURIED IN BLACK. Memberwechsel standen an. Diese mussten natürlich eingearbetet und intergriert werden und so hat es fünf Jahre gedauert, bis Album Nummer 2 fertig wurde. Mit Bret Hard Records hat man ein feines deutsches Label gefunden.
Dem Stil vom Vorgängeralbum ist man treu geblieben und widmet sich ganz dem Death Metal. Dieser ist ja wieder absolut im kommen und besonders der old schoolige, schwedische oder amerikanische. BURIED IN BLACK gehen aber eine andere Richtung und auch diese Art läuft ganz gut wieder. Der Midtempo Death Metal. Für mich ist dieses immer eine schwierige Angelegenheit. Keine Frage, ich mag sämtliche Spielweise des Death Metals. Sobald ich höre, dass jemand Death Metal macht, bin ich aus dem Häuschen. Beim Midtempo besteht aber immer die Gefahr, dass man schnell vom langsamen Headbangen und genießen zu einem Naja und eher langweilig kommen kann. Sehr oft fangen Bands gut an und nach vier Songs sind die Ideen aus und man wiederholt sich selber, da man keine Tempoverschärfung oder technische Parts mit einbauen will. Keine Sorge. Ich kann euch da beruhigen. Dieses ist bei “Dicio” auf keinen Fall so. Die Burschen wissen wie es geht. Das Bangen macht bis zum Ende Spaß. Wie gesagt, überwiegend spielt man sich in einen Midtemporausch und verwendte schönen doppelten Gesang. Neben den tiefen Vocals können mich in diesem Fall besonders die langgezogenen Screams überzeugen. Sicherlich wird man auch mal schneller, so wie der schnelle Doublebasseinsatz am Ende von “To the fullest”. Die Doublebass sind auch ein Grund, warum ich das Album mag. Diese und die Uftatas erzeugen den notwendigen Druck. Mein Favourit ist das langsam beginnende “The Undertow”, welches dann an Fahrt aufnimmt und im zügigen Midtempo vorgetragen wird, gepaart mit geilem Riffing, drückenden Drums und aggressiven Vocals. Macht totale Laune. Soli darf auch nicht fehlen. Cool.Das nachfolgende “The Unpleasant Truth” gefällt mir aber mindestens genauso gut. Dieses Ding ist straight und wird besonders live für einige Nackenprobleme sorgen, da bin ich mir sicher. Der Echogesang und das hängenbleibende Riff und der langsame, tiefe Gesang wird so einige überzeugen.”In the middle of nowhere I die and with me the innocence of being”. So sieht es nämlich aus.
Für BURIED IN BLACK ist das nachfolgende “Invisible Invincible” schon fast ein Geschwindigskiller. Das Tempo wird im höheren Midtempobereich gehalten und treibt herrlich vor sich hin. Macht Laune. Wie so viele Band, z.B. Dismember, wollen Buried in Black nur das eine von ihren Fans,”Would you bleed for me?” Gute Frage und “Bleed for me”ist ein guter Song. Für Obituary Freunde ein Schmankerl. Hier hätten gut ein paar Tardy`s Vocals gepasst. Die Screams gehen ein wenig in diese Richtung, kommen aber nicht ganz ran. Trotzdem ein geiler Song. “Goddes of Strife” wirft einen dann ganz aus der Bahn, denn auf einmal kommz zu Beginn die Hammerkeule und man geht in einen schönen, doublebasslastigen Groovepart und knüppelt dann wieder. Hier auch wieder eine geile Leistung aller Beteiligten. Die Vocals sind auch derbst, auch der Flüstergesang! Argh, macht mich fertig und das ist auch gut so. Von mir aus auf dem nächsten Album mehr davon.”Fire,Fire,Fire!”
“Foredoomed” beendet das wilde Treiben. Ein wenig besinnlicher , aber auch chaotischer. Diese 42 Minuten sind durchaus empfehlenswert. Ein Album mit wenigen Kanten und vielen lohnenswerten Momenten. Trotz des herrschenden Midtempos.
Hamburg hat sich in den letzten Jahren absolut gemausert. Kannte man früher irgendwie nur Sufferage und Yacopsae, sind seit längerer Zeit viele gute Bands am Start. Incarceration, Devastator, Endseeker, Soulsgate, Irate Architect, Throbbing Pain, Surface, Syndemic, Into Oblivion, Ophis und eben auch BURIED IN BLACK.
Mit dem Kauf dieses Album macht man als Death Metal Jünger definitiv nichts verkehrt! Ran ans Fischbrötchen!

credits

released April 29, 2016

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Buried in Black Hamburg, Germany

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